Leuwico – Neuigkeiten mit Vergangenheit

Auf der Messe NeoCon in Chicago hat Leuwico erstmalig zwei innovative Oberflächen vorgestellt, die den angesagten Industrie-Look mit rauem Charme interpretieren. Erste Bestellungen sind bereits eingetroffen.

Einrichtungsstücke und Räume mit Geschichte schaffen nicht nur ein individuelles Wohngefühl, sondern auch eine ganz besondere Arbeitsatmosphäre. Allerdings lassen sich die Ansprüche an einen modernen Büroplatz und der Vintage- oder Industrial-Look, der auf Materialien und Elemente mit Vergangenheit setzt, oft nur schwer zusammenbringen. Leuwico, einer der führenden Herstelller von Büromöbeln aller Art und Größe, hat dieses Dilemma aufgelöst und auf der NeoCon in Chicago seine neuen Rost- und Betonoptiken vorgestellt, die atmosphärisches Industriedesign und Funktionalität vereinen. Bereits zum 49. Mal haben auf der wichtigsten Design-Messe Nordamerikas rund 700 Büromöbelhersteller aus der ganzen Welt ihr Sortiment präsentiert. Erste Bestellungen aus Europa und USA sind bereits bei Leuwico in Coburg eingetroffen.

Aus neu mach alt mach neu

Mit den beiden neuen Oberflächen-Looks setzt der Premiumhersteller von Büromöbeln neue Design-Maßstäbe. Gemeinsam erzeugen die beiden Dekore eine einheitliche Linie: Durch die authentische Anmutung von verrostetem Stahl in Verbindung mit schlichtem Beton entsteht der angesagte Industrie-Look. Aber auch einzeln setzen die Designs auffällige Akzente.

Mit der neuen Rostoptik versieht Leuwico ab sofort die Gestelle vieler Schreibtischmodelle. Dafür werden verschiedene Lacke in mehreren Schichten von Hand auf die Stahloberfläche aufgebracht. Jedes Möbelstück ist also ein handgefertigtes Unikat. „Das Verfahren umfasst sieben Arbeitsschritte, dessen Ergebnis eine natürliche, dreidimensionale Struktur ist“, erläutert Tobias Knauer, Spezialist für Oberflächenbeschichtung bei Leuwico. So sehen die Gestelle angerostet und dennoch edel aus. Weitere Vorteile der Optik gegenüber echtem Rost: Die Speziallackierung lässt sich auch auf nichteisenhaltige Oberflächen wie Aluminium oder Holzplatten aufbringen. „So erweitern sich die Anwendungsmöglichkeiten enorm. Selbst Schranktüren können in Rost gestaltet werden, und Büromöbel bleiben dauerhaft schön, ohne abzufärben“, so Knauer.

Handarbeit macht den Unterschied

In der so zeitlosen wie angesagten Betonoptik zeigen sich ab sofort Tischplatten, Schränke und Sideboards sowie Rollcontainer verschiedener Büromöbelserien. Durch die Kombination von verschiedenen Lacken und Lasuren entsteht das sehr realistische Dekor. „Wie bei der Rostoptik fällt hier ebenfalls aufwändige Handarbeit an, die kein anderer Hersteller investiert“, so Mattias Rothe, Geschäftsführer der Leuwico GmbH. „Ganz im Sinne der Manufaktur sind alle Teile echte Einzelstücke. So werden wir dem Wunsch unserer Kunden nach exklusiven, individuellen Büromöbeln und Qualität aus Deutschland gerecht.“

Die Betonoberflächen haben den sogenannten Abtriebtest nach DIN 68765 bestanden und zeichnen sich durch eine besonders hohe Beständigkeit aus. Darüber hinaus erfüllt ihr Reflexionsgrad die Vorgaben der Bildschirmarbeits-platzverordnung.

Leuwico:

Leuwico ist Spezialist für ergonomisch optimale Arbeitsumgebungen und hö-henverstellbare Schreibtische, die gleichzeitig hohe Designansprüche erfüllen. Das Coburger Unternehmen konzipiert und fertigt seit 1923 kundenindividuelle Büromöbel für Büroeinrichtungen aller Art und Größen und beschäftigt derzeit rund 100 Mitarbeiter. Der Schwerpunkt der 34.000 qm großen Produktionsstätte im oberfränkischen Wiesenfeld liegt dabei auf der Herstellung manuell höhenverstellbarer Schreibtische sowie Spezialmöbel und Leitstände, wie sie unter anderem in der Medizin, in Feuerwehr-Einsatzzentralen oder Verkehrsleitstellen benötigt werden. Seit 2016 ist Leuwico Teil der Vivonio Furniture Group. Die Gruppe vereint fünf führende europäische Möbelhersteller, zu denen neben Leuwico auch Maja, Noteborn, Staud und Sciae zählen. Die global operierende Vertriebsmannschaft rundet das individuelle Leistungsangebot für Kunden aus aller Welt ab.

(Quelle/ Bilder: GOOS COMMUNICATION)